Juhu, Sale! Alles reduziert!

Natürlich habe ich mir lange Gedanken über den Preis meines Buches gemacht. Beim gedruckten Taschenbuch bin ich ohnehin an einen bestimmten Mindestpreis gebunden, da der Druck ja auch etwas kostet. Und beim E-Book hätte ich eigentlich jeden Preis wählen können, solange er in allen Shops gleich ist.

Ich habe mich beim E-Book dann für € 2,99 entschieden. Davon wären mir je nach Shop oft nicht einmal ein Euro geblieben. Beim Taschenbuch habe ich den Preis dann auf € 11,99 gesetzt. Auch da wäre mir kaum mehr als ein Euro geblieben.

Dabei ging es mir aber nicht darum, möglichst viel Geld zu verdienen. Das war ja nie der Grund, warum ich „Dannory – Dunkle Träume“ überhaupt veröffentlicht habe. Es ging vielmehr um die Wertschätzung meiner Arbeit. Ich wollte den Leuten einfach auch über den Preis vermitteln, dass da sehr viel Arbeit und auch viel Herzblut drinstecken. So etwas verscherbelt man dann nicht einfach um 99 Cent!

Das war zumindest mein Plan. Ich hatte gehofft, dass die Leute den Wert (m)eines Buches schätzen würden. Aber anscheinend ist das so wie bei den Lebensmitteln; es reden zwar alle von Regionalität und Nachhaltigkeit, kaufen aber dann trotzdem das Billigfleisch mit zweifelhaften Ursprung. Und ja, ich sehe mittlerweile das Gratis-Downloaden von Songs, Filmen und Serien auch mit anderen Augen.

Man muss wohl seine harte Arbeit trotzdem erst einmal weit unter der eigenen Schmerzgrenze verscherbeln, um überhaupt einmal ein paar Käufer zu erreichen. Und je mehr Käufer, desto eher wird man dann generell gefunden; gute Rezensionen alleine bringen nichts. Mein Hauptziel ist ja immer noch, dass es da irgendwo Menschen gibt, die mein Buch zufällig beim Stöbern in einem Onlineshop finden, und es dann auch lesen wollen, weil es sie anspricht. Aber niemand wird es entdecken, wenn es auf Seite 3567236 ist. Also vermute ich mal;)

Ich habe also schweren Herzens die Preise für mein Buch gesenkt und hoffe, dass ich somit zumindest einen Grundstein für die Veröffentlichung von Teil zwei legen kann. Denn fast alle die „Dannory – Dunkle Träume“ gelesen haben, fragen danach (klar bei dem gemeinen Cliffhanger). Ich sehe daher die Preissenkung als Werbemaßnahme; verschenken ginge natürlich auch noch;)

Leserunde

Die Leserunde hat begonnen und zumindest ein paar Leser sind schon sehr eifrig dabei. Natürlich gibt es auch ein wenig Kritik, was aber teils Geschmacksache ist oder auch Punkte betrifft, derer ich mir schon vorher bewusst war, wie z. B. das Verwenden der typischen Klischees in diesem Genre (junges Mädchen trifft geheimnisvollen, düsteren Fremden und verfällt ihm sofort). Natürlich kommt das genauso in vielen anderen Geschichten vor. Aber wahrscheinlich ergeben sich solche Klischees automatisch von alleine, da sie ja einer Sehnsucht entspringen zu scheinen. Wer hat noch nie vom mysteriösen Fremden geträumt, der einen abgöttisch liebt und alles für einen tun würde? Wahrscheinlich, zumindest insgeheim, jeder schon mal.

Aber grundsätzlich sind die Meinungen bis jetzt eher positiv. Was mich besonders freut ist dass eine der Leserinnen bereits ein Lieblingszitat aus meinem Buch hat:

Jetzt hab ich glatt vergessen zu sagen, dass ich bereits ein Lieblingszitat habe! Und zwar: „Es war immer, als würden wir alle denselben Film sehen, aber aus verschiedenen Blickwinkeln. Oder alle haben dieselbe Geschichte gelesen, nur meine war aus einer anderen Perspektive geschrieben.“

Das ist einfach perfekt

Genauso ein Lob habe ich mir als Belohnung für die ganze Mühe erhofft.

Hier kann man sich alle Beitrage der Leserunde mal selber ansehen:

http://www.lovelybooks.de/autor/Andrea-Kai/Dannory-Dunkle-Tr%C3%A4ume-1130986053-t/

Geduld!

Da gibt man sich viel Mühe, springt auch mal über seinen Schatten, weil man eigentlich gar nicht so der Typ ist, der seine eigene Arbeit ständig bewirbt und dann passiert erst einmal: Nichts! Keine Rückmeldungen und das Interesse lässt auf sich warten. Zwangsläufig ist man da erst einmal enttäuscht. Natürlich war mir vorher klar, dass es nach der Veröffentlichung mit der Arbeit nicht getan ist; zumindest wenn ich will, dass mein Buch gekauft wird. Aber sich vorzunehmen, Geduld zu haben oder es dann auch wirklich zu schaffen, entspannt zu bleiben sind dann doch zwei Paar Schuhe.

Nur damit ihr mich nicht falsch versteht; mir geht es nicht um einen kommerziellen Erfolg oder darum „berühmt“ zu werden. Nein, ich möchte einfach so viele Leute wie möglich erreichen, damit diejenigen, die mein Buch dann wirklich anspricht, überhaupt darauf aufmerksam werden können. Natürlich freue ich mich, wenn mein Buch gekauft wird und noch viel mehr, wenn ich dann eine positive Rückmeldung bekomme. Weil ich einfach viel Herzblut da rein gesteckt habe und es für mich ein Erfolg ist, wenn Leute sich für mein Buch interessieren und dann vielleicht sogar Freude beim Lesen haben. Darum bitte ich ja auch alle, mir ein Feedback zu geben. Wenn es jemandem gefallen hat, dann bin ich natürlich stolz und wenn es nicht so gut angekommen ist, dann hilft es mir zu wissen, was genau nicht so gut gepasst hat.

Trotz der Anlaufschwierigkeiten bin ich aber drangeblieben, habe versucht Kontakte zu knüpfen, habe nachgefragt bei Leuten, die das Buch schon gelesen haben und werde nun langsam belohnt. Die ersten „richtigen“ Rezensionen sind eingetrudelt und was mich fast noch mehr freut,immer öfter fragen Leute von sich aus nach meinem Buch. Es gibt also doch Reaktionen, nur hat es eben ein wenig gedauert. Da war ich dann wohl doch zu ungeduldig.

Morgen wird dann auch eine Leserunde zu „Dannory – Dunkle Träume“ beginnen; da werde ich dann hoffentlich auch ein paar Rückmeldungen bekommen. Wenn positive dabei sind, werdet ihr auf alle Fälle hier davon lesen!