Bestandsaufnahme

1438196818885 (1)      Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich ernsthaft begonnen, mich auf das Veröffentlichen meines ersten Buches vorzubereiten. Schon davor war für mich klar, dass ich auf alle Fälle möchte, dass mein Buch auf irgendeine Art einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden soll.
Ich habe ziemlich naiv begonnen, einen Blog zu führen, habe eine eigene Facebook-Seite für mein Buch erstellt und lediglich in einigen Self-Publishing-Foren mitgelesen. Dabei habe ich sicher viel gelernt, aber mir war damals noch nicht klar, dass ich in den diversen Facebook-Büchergruppen mindestens ebenso viel lernen kann.
Nämlich über Autoren und Leser. Es wäre wohl klug gewesen, schon früher anzufangen, mich in solchen Gruppen umzusehen. Ich hätte dann schon bei der Veröffentlichung etwas besser Bescheid gewusst, wo man am besten Werbung machen kann und wie man sie am besten umsetzt, damit es nicht unpersönlich rüberkommt.
Aber mittlerweile kann ich guten Gewissens behaupten, dass ich nun zumindest eine Ahnung davon habe, wie man sich als selbstständiger Autor fühlt. Und ich gestehe, dass ich froh bin, nicht davon leben zu müssen.
Natürlich wäre es gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich mich über einen unerwarteten Mega-Über-Nacht-Erfolg, ganz ohne Arbeit, nicht wahnsinnig freuen würde. Aber genau das habe ich gelernt: Es gibt so einen Überraschungs-Erfolg schlicht und einfach nicht. Selbst die Autoren, bei denen das in den Medien so dargestellt wird, haben vor ihrem ach so überraschenden Erfolg oft schon Jahre entweder immer wieder erfolglos Verlage angeschrieben oder eben versucht, als Self-Publisher erfolgreich zu werden, Oder sie hatten schon vorher Beziehungen zu einem Verleger oder Literaturagenten.
Und genau das ist aber der Punkt; ich schreibe gerne und natürlich möchte ich, dass meine Geschichten gelesen werden. Aber ich bin keine Verlegerin, Marketing-Expertin, PR-Spezialistin oder sonst irgendwas von dem, was man aber nun mal braucht, um überhaupt mal wahrgenommen zu werden.
Aber trotzdem blicke ich mit einem gewissen Stolz zurück auf das letzte Jahr:
• Ich habe in ganz vielen Bereichen wirklich viel gelernt.
• Ich habe für meine Geschichte viel Lob bekommen. Auch von Menschen, die mich vorher nicht kannten und die freiwillig und von sich aus eine Rezension geschrieben oder meine Seite geliked haben!
• Bei der Kritik, die ich bekam, ging es nie um meinen Schreibstil, sondern manche sprach die Geschichte einfach nicht an, oder anderen sind noch zu viele Fehler aufgefallen. Die nun aber hoffentlich zu 99% ausgebessert sind.
• Ich habe etwas gewagt, mich getraut, bin auf Menschen zugegangen, über meinen Schatten gesprungen, habe neue Erfahrungen gemacht; und das kann mir niemand mehr nehmen!
Bald kommt mein neues Buch heraus und dann lasse ich das alles mal entspannt laufen. Und wenn es mich dann wieder juckt, dann sind da noch ganz viele Geschichten, die aus meinem Kopf heraus wollen!

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4 Gedanken zu “Bestandsaufnahme

      1. Ja, vorerst schon. Ich nehme am Storyteller teil und darf solange nur bei Amazon veröffentlichen. Danach möchte ich aber auch alle anderen Shops beliefern. 🙂 Dir alles Gute und ganz viel Erfolg! Liebe Grüße Emily

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  1. Liebe Andrea! Ich durfte die Entwicklung deines Werkes vona Anfang an verfolgen und bin fasziniert was du alles gelernt hast. Alle, denen ich dein Buch empfohlen habe, warten gespannt auff den 2. Teil. Alles, alles Gute!!!!

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