Kaptitel 4

Wieder war ich mit meinem Fremden in diesem Raum voller Menschen, die uns so mitfühlend anstarrten. Der Traum war ähnlich wie die unzähligen, die ich in den letzten Wochen hatte. Nur dass ich diesmal den Namen meines Fremden wusste. Und noch etwas war anders; die Gesichter der Menschen nahmen auf einmal einen entsetzten Ausdruck an. Nana sah sogar aus, als ob ihr etwas Angst machen würde. Etwas, das sich hinter mir und Danny befand.
Als ich mich umdrehte, wurde mir sofort klar, wovor sich alle fürchteten, denn der schwarze Nebel, der auf uns zukam, erfüllte mich ebenso mit Grauen. Er schien von einer Gruppe düster wirkender Männer zu kommen. Sie lächelten mich boshaft an und ich wich instinktiv vor ihnen zurück.
Da erst bemerkte ich, dass Danny meine Hand fast schon schmerzhaft fest drückte. Ich sah ihn an und erschrak, vor dem Ausdruck in seinem Gesicht. Er hatte furchtbare Angst vor dem Nebel und schüttelte immer wieder den Kopf. Die Männer sprachen auf ihn ein, aber ich konnte ihre Worte nicht verstehen. Dafür erkannte ich, dass Danny sich gegen das, was sie sagten, wehrte. Das machte die Männer wütend und seltsamerweise schienen sie sich über mich besonders zu ärgern.
Der Nebel wurde immer dichter und kam weiter auf uns zu. Dannys Griff verstärkte sich noch mehr, als der Nebel anfing, ihn einzuhüllen. Ich spürte sein Entsetzten, aber obwohl er direkt neben mir stand, konnte ich ihn weder sehen noch hören. Nur seine Hand war noch mit meiner verbunden und ich versuchte, ihn festzuhalten.
Ich flehte die Menschen an, uns zu helfen, aber wie so oft in solchen Träumen, kam kein Laut aus meinem Mund. Also sah ich alle bittend an, aber niemand reagierte. Sie waren zwar alle fassungslos und erschüttert, über das, was geschah, aber sie sahen einfach zu, wie Danny verschwand. Noch spürte ich die Berührung seiner Hand, und ich flehte Paolo stumm an, etwas zu tun. Aber auch er beobachtete uns nur regungslos, obwohl ich sehen konnte, dass er völlig entsetzt war.
Und dann war plötzlich Dannys Hand weg und ich wusste, dass ich ihn für immer verloren hatte. Genau in diesem Moment wachte ich auf und mein Herz schien sich in einen eisernen Morgenstern verwandelt zu haben, dessen scharfe Spitzen sich bei jedem unregelmäßigen Schlag in mich bohrten. Dazu kam noch das Gefühl, dass irgendwas meinen Brustkorb zusammendrückte und ich kaum mehr atmen konnte. Das alles wurde noch verschlimmert durch das Grauen, das ich während des Traums empfunden hatte.

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