Kapitel 7 / Kapitel 8

Da ich gestern keine Zeit hatte, gibt es heute jeweils einen kurzen Ausschnitt aus Kapitel sieben und acht:

Kapitel 7

»Du scheinst endlich wieder mal besser geschlafen zu haben. Deine Augenringe sind weg.«
»Dir auch ein freundliches Hallo und danke der Nachfrage, auch heute geht es mir genauso gut wie gestern«, erwiderte ich schnippisch, obwohl ich mich natürlich insgeheim freute, ihn zu sehen.
»Pff, von wegen gut. Gestern hätte eine Leiche frischer ausgesehen als du. Heute gefällst du mir wieder wesentlich besser«, murmelte er vor sich hin, und störte sich anscheinend nicht an meinem Tonfall.
»Du übrigens auch«, sagte ich, nachdem ich ihn noch einmal gemustert hatte.
Überrascht sah er mich an. »Was meinst du damit?«, wollte er wissen.
»Du hast gestern auch nicht gerade frisch ausgesehen. Eher so, als ob dir schlecht wäre«, erklärte ich leichthin.
Erstaunt bemerkte ich, dass es ihm irgendwie unangenehm schien, dass es mir aufgefallen war. Aber er hatte sich sofort wieder unter Kontrolle und sah mich mit seinem typisch unverschämten Grinsen an.
»Erlaubst du mir heute, dich mit dem Auto nach Hause zu bringen, oder muss ich wieder neben dir herlaufen?«, fragte er sarkastisch.
»Du musst gar nichts, das ist dir doch klar? Ich wollte ja nicht einmal, dass du mitgehst.« Schon war er wieder da, der bockige Ton in meiner Stimme.
»Du hast recht. Ich hätte dich natürlich in das nächstbeste Auto laufen lassen können.«
»Wirst du jemals damit aufhören? Es war ja keine Absicht!«, seufzte ich genervt.
»Das wäre ja noch schöner gewesen!«, erwiderte er düster.
»Außerdem habe ich es heute zu Fuß schon zum Bus, wieder zurück und bis hierher geschafft, ohne mich oder andere im Straßenverkehr zu gefährden«, erklärte ich schneidend.
»Das freut mich zu hören, ehrlich, aber es wäre mir eine noch größere Freude, wenn ich sicher sein könnte, dass das auch so bleibt. Also tu mir den Gefallen und steig ins Auto!« Er grinste zwar schon wieder so unverschämt, aber sein Tonfall war ernst.

Kapitel 8

Am nächsten Morgen warf Caro nur einen mitleidigen Blick auf meine Augenringe, sagte aber nichts dazu. Während der Busfahrt schwiegen wir, wie üblich. Wir waren beide ausgesprochene Morgenmuffel, wobei ich noch um einiges schlimmer war, als sie. Besonders in letzter Zeit. Doch in der Klasse steuerte eine für diese Uhrzeit unnatürlich aufgeweckte Laura sofort unseren Tisch an, als sie mich sah.
»Meine Güte Rory, was ist nur los mit dir? Erst bist du wochenlang völlig übernächtigt, dann sieht es so aus, als ob du dich wieder ein wenig gefangen hättest und heute, pff, sieh sich nur einer diese Augenringe an! Und huh, wenn Blicke töten könnten!«
Dabei hatte ich weder genug Energie, geschweige denn konnte ich mich ausreichend motivieren, um Laura so böse anzufunkeln, wie ich es gerne getan hätte.
»Tja, die Liebe!«, meinte Sandra nur grinsend und zwinkerte mir vielsagend zu. Hoffentlich war ihr nicht aufgefallen, dass ich bei ihren Worten zusammengezuckt war.

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