Kapitel 12

»Ich war nie ein großer Fan von Disney-Filmen«, fing ich an, und war mir dessen bewusst, dass Danny mich eher verständnislos ansehen würde. Aber immerhin wartete er erst einmal ab. »Ich glaube einfach nicht an so etwas wie »füreinander bestimmt« sein. Das widerspricht all meinen Grundsätzen. Ich kann auch nicht glauben, dass es nur den einen Menschen geben soll, mit dem ich glücklich werden kann.«
Ich wagte einen kurzen Blick auf Danny, aber der sah mich weiter nur abwartend an. Also fuhr ich fort. »Mal ehrlich, nur mit dem einen kann ich ein glückliches Leben haben? Und falls ich mich falsch entscheide, dann werde ich ihn nie wieder vergessen können? Aber am wenigstens glaubhaft ist für mich, Liebe auf den ersten Blick. Wie soll das gehen? Man sieht jemanden und ist sich gleich sicher, dass er der Richtige ist? Man weiß weder, welche Interessen er hat, noch ob man sich überhaupt gut mit ihm unterhalten kann. Wie kann man da von Liebe reden? Man lernt jemanden kennen, und obwohl man ihn gar nicht kennt, möchte man ihm alles erzählen, möchte ihn an allem teilhaben lassen. Möchte ihm das neue coole Lied vorspielen und seine Meinung dazu hören. Will wissen, ob er den einen Film auch so lustig findet, und würde sich am liebsten diesen Film gleich noch einmal mit ihm ansehen, um ihm all die lustigen Stellen zu zeigen. So etwas gibt es doch nicht, oder?«
Ich hatte mich jetzt richtig warm geredet und so wie Danny mich ansah, wusste er nun, worauf ich hinauswollte. »Und dann die Träume! Wie kann es sein, dass man von jemandem träumt, den man erst einmal gesehen hat. Und das nur ganz kurz. Und der taucht auf einmal in allen Träumen auf, und zwar jede Nacht. Und wie kann man jemanden vermissen, den man gar nicht wirklich kennt? Der noch keine Rolle in meinem Leben gespielt hat? Wie kann der auf einmal ein Loch hinterlassen?«
Ich stoppte meinen Redefluss, da ich das Gefühl hatte, schon viel zu viel gesagt zu haben. Danny war nicht dumm, er wusste, von wem ich da sprach. Und dass es nie um Filme gegangen war. Aber er schwieg ebenfalls. Was dachte er nun bloß? Mir wurde ganz schlecht. Doch dann lächelte er herausfordernd.

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