Kapitel 21

Nachdem wir Caro nach Hause gebracht hatten, blieb Danny noch ein wenig bei mir. Es war wie meistens niemand zu Hause, aber er schlich sich brav durch den Garten ins Haus.

»Ich mag deine Freundin.«

Danny machte es sich gerade auf der Couch im Wohnzimmer bequem und sprach etwas lauter, weil ich dabei war, in der Küche Tee zu machen. Als ich dann ins Zimmer kam und ihn so entspannt, und als ob es das Normalste der Welt wäre, auf unserer Couch sitzen sah, blieb ich kurz in der Tür stehen, um das Bild auf mich wirken zu lassen. Fragend sah er mich an, aber ich schüttelte nur kurz den Kopf.

»Ich glaube, sie mag dich auch. Sie war heute für ihre Verhältnisse sehr gesprächig.«

»Und dir ist es wichtig, dass sie mich mag.«

»Naja, es ist eher eine Bestätigung für mich, dass ich nicht völlig daneben liege damit, dass ich dich ganz nett finde.«

»Ganz nett, okay!«

»Außerdem ist sie die Einzige, mit der ich über dich reden kann und da hat es seine Vorteile, wenn sie mich zumindest ein wenig verstehen kann«, fügte ich noch hinzu.

Danny runzelte Stirn und sah mich neugierig an. »Glaubst du, dass ihr euch jemals wegen eines Jungen streiten würdet?«

Ich warf ihm ein Kissen an den Kopf. «Du glaubst wohl, dass du unwiderstehlich bist und sich alle in dich verlieben?«

Er lachte. »So habe ich das eigentlich gar nicht gemeint, aber jetzt wo du es sagst … Nein, ich dachte eher daran, was wäre, wenn Caro dich eben überhaupt nicht verstehen würde, was mich betrifft und sie womöglich der Meinung wäre, dass du einen Fehler machst.«

»Es wäre natürlich blöd, weil ich mit ihr dann nicht über dich sprechen könnte, aber wir würden eben versuchen, die Meinung des anderen zu akzeptieren.«

»Um auf das zurückzukommen, was du erst gemeint hast, ihr habt also nicht den gleichen Männergeschmack?«

»Nein nicht wirklich. Sie steht auf Brad Pitt und ich auf Keanu Reeves. Das sagt wohl alles.«

»Keanu Reeves also!«

»Ja, aber ohne den belämmerten Blick, den er manchmal drauf hat. Und größer.« Bedeutungsvoll sah ich Danny an. »Dabei würde dann ungefähr so etwas wie du herauskommen.«

»Na, dann ist es ja gut, dass ich nicht blond und klein bin. Dann hättest du mich keines Blickes gewürdigt, oder?«

Ich dachte kurz nach. »Blond ginge vielleicht noch, aber nur genauso groß wie ich oder womöglich sogar kleiner; das geht gar nicht. Ach ja, und diesen einschüchternden Blick von Christopher Lambert als »Highlander« in der Szene, als er von der Polizei verhört wird, den hast du auch ganz gut drauf.«

»Den Film müssen wir uns mal zusammen ansehen. Dieser Blick würde mich echt interessieren.«

Nun war ich aber auch neugierig geworden. »Welche Schauspielerinnen gefallen dir?« Ich hatte ja im Grunde keine Ahnung, welchen Frauentyp er bevorzugte. Und ich würde sicher nicht fragen, wie seine Ex aussah.

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