Bye Rory, hallo Sofia!

1445532724042Die Geschichte von Rory und Danny ist natürlich noch nicht ganz vorbei, aber ich mach mal Pause von den beiden.
Schreiben kann emotional sehr anstrengend sein. Ich sage bewusst »kann«. Man fühlt ja mit seinen Figuren mit; erlebt die Geschichte mit ihnen. Dabei kann es sehr schön sein, wenn man sich in das zum-ersten-Mal-Verlieben heineinfühlt. Die Aufregung, das Kribbeln, natürlich auch die Unsicherheit und dann aber die Freude, weil der andere seine Gefühle teilt. Es ist doch toll, wenn man das mit seinen Figuren immer wieder erleben kann.
In meiner Geschichte gibt es natürlich auch weniger Angenehmes. Rory macht sich Sorgen, wegen all der geheimnisvollen Rätseln und weil sich ihr Leben von Grund auf ändert. Aber das ist einfach ein Teil, der der ganzen Geschichte Spannung und etwas Spezielles verleihen soll und es ist Nichts, womit man sich auch im realen Leben auseinandersetzen müsste.
Aber nun bin ich bei Rory und Danny an einem Punkt angelangt, wo diese Ängste und Sorgen zu Problemen in ihrer Beziehung führen und so etwas zu schreiben, kann sehr belastend sein. Ich weiß ja natürlich schon, wie die Geschichte weitergehen wird. Rory ist enttäuscht von Danny und das aus mehreren Gründen.
Jetzt kann ich die Geschichte aber noch nicht weiterschreiben, weil Rory in eine Situation kommt, die mir sehr bekannt vorkommt. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich auch mit all den Vorwürfen zu kämpfen, die in meinem Kopf wie wild rotierten und aus mir eine selbstmitleidige, nörgelnde Person gemacht haben. Ich bin zu etwas geworden, was ich nie sein wollte.
Irgendwann habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich so nicht mehr sein will, und habe es auch geschafft, all die Vorwürfe hinter mit zu lassen. Aber es war keine angenehme Zeit und ich bin noch nicht bereit, das alles mit Rory noch einmal durchzumachen. Irgendwann werde ich es aber niederschreiben und endgültig damit abschließen.
In der Zwischenzeit werde ich mich noch einmal neu verlieben. Und zwar mit jemandem, den ihr schon kennt, denn in meiner nächsten Geschichte wird es um Sofia gehen. Die kleine Schwester von Danny hat es einfach verdient, dass es mal nur um sie geht.
Geplant habe ich eine Geschichte, die eigentlich völlig unabhängig von Rory und Danny ist, bis auf das, dass die beiden eben ein paar Mal vorkommen werden.
Natürlich wird auch Sofia mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen haben und die werden wieder nicht wirklich alltäglich sein.
Aber grundsätzlich soll es eine positive und optimistische Geschichte werden. Weniger Zweifel, weniger Ängste und dafür mehr Tatkraft und mehr auf-die-Füße stellen. Sofia ist nicht der Typ, der sich einfach in ein Schicksal fügt.
Die Handlung ist eigentlich schon fertig in meinem Kopf, aber das Aufschreiben könnte etwas länger dauern. Zwar habe ich sehr viel dazugelernt, was das ganze Drumherum beim Schreiben betrifft, aber da ich nun auch mehr Stunden arbeite, ist es noch schwerer geworden, auch für das Schreiben noch Zeit zu finden. Vor allem, da ich ohnehin den ganzen Tag am Computer arbeite.
Aber die Geschichte will raus und ich mache mir selber auch keinen Stress, also wird es wieder irgendwie gehen.

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Mein zweites Buch zum Angreifen!

Heute ist das erste Print-Exemplar von »Dannory – Dunkle Geheimnisse« angekommen. Es ist natürlich immer ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man sein Buch dann in den Händen hält, nachdem man so viel Mühe reingesteckt hat. Es dann halten, durchblättern und sozusagen fühlen zu können, ist noch einmal etwas ganz anderes, als es als E-Book zu sehen.

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Das Gefühl, wenn man sein allererstes Buch dann sozusagen in der Realität sieht, ist wahrscheinlich nicht zu toppen. Aber über das zweite habe ich mich fast genau so gefreut, da ich mit dem gleich von Anfang an zufrieden war.
Ich habe beim ersten einfach noch so viele Fehler gemacht, was das Gesamtbild betrifft. Ich wusste es damals noch nicht besser und musste ziemlich herumtüfteln, bis ich herausgefunden habe, was mich eigentlich gestört hat..
Ich war  während der ganzen Vorbereitungen für die Veröffentlichung eigentlich immer viel zu sehr auf das E-Book fixiert und da ist man ja etwas eingeschränkt, was Schriftarten oder Absatzeinzüge betrifft. Ja, ich weiß, jemand der sich auskennt, kann auch aus einem E-Book mehr rausholen. Aber das hatten wir schon; ich kann es nicht und habe auch keine Zeit, mich damit auseinanderzusetzen.
Ich habe mich also bei meinem ersten Buch auf die Vorgaben für ein E-Book konzentriert und in meiner grenzenlosen Unbedarftheit diese Datei dann auch für mein Print-Buch hergenommen ohne mir noch weiter Gedanken darüber zu machen.
Als ich das gedruckte Buch dann zum ersten Mal durchgeblättert habe, hat zwar manches etwas seltsam ausgesehen, aber ich kam nicht drauf, warum. Bis ich mir dann mal ein anderes Buch genommen habe, um zu vergleichen.
Dabei bin ich mir auch überhaupt nicht blöd vorgekommen, denn woher sollte ich auch wissen, wie ein normales Buch aussieht, da ich ja so etwas Exotisches  kaum je in der Hand hatte;)
Die Seitenränder haben nicht gepasst, das wusste ich auch vorher schon. Gut, das war auch leicht zu ändern. Aber dann fiel mir auf, dass nach jedem Absatz eine Leerzeile war und von einem Erstzeileneinzug weit und breit nichts zu sehen war. Spätestens da wurde mir auch klar, warum mein Buch so anders aussah. Und ja, ich habe mich gefragt, warum zum Teufel ich mir vorher noch nie eines meiner über hundert Bücher etwas genauer angesehen hatte.
Ich entschuldige meine Ahnungslosigkeit damit, dass es erstens mein erster Versuch war und ich zweitens damals den Kopf mit so vielen verschiedenen Details meiner ersten Buchveröffentlichung voll hatte. Ich war damals einfach zu ungeduldig und wollte zu viel auf einmal.
Aber gut, geschehen ist geschehen und lässt sich nicht mehr ändern. Aber man kann ja daraus lernen. Was ich auch getan habe. Ich habe also die Formatierung überarbeitet. Dabei ist mir dann die Idee gekommen, die Dialoge, die ja von zwei verschiedenen Gruppen gesprochen werden, nicht einfach nur fett und kursiv, sondern in verschiedenen Schriftarten darzustellen.

20151016_160414Denn bei einem Printbuch hat man diesbezüglich ja viele Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel auch bei einem Dialog, die Einzüge so gestalten, dass gleich klar wird, dass da nur zwei verschiedene Gesprächspartner miteinander reden. Das Ergebnis war dann viel besser und ich war damit sehr zufrieden.
Klar, ein professioneller Buchsetzer würde es wahrscheinlich stümperhaft und grauenvoll finden, aber hey, der hat das ja auch als Beruf gelernt und verdient sein Geld damit. Und außerdem gebe ich zu, dass ich selber noch nie sonderlich auf die optischen Details eines Buches geachtet habe (ach nee, wirklich;). Mir war der Inhalt meistens wichtiger und die optischen Details sind mir nur aufgefallen, wenn mal wo ein grober Fehler war. Aber ob jetzt der erste Satz eines Absatzes am Ende der Seite (auch Schusterjunge genannt) oder der letzte Satz am Beginn einer Seiten (Hurenkind) steht, ist mir noch nie aufgefallen.
Ich weiß, dass es Leute gibt, denen so etwas extrem wichtig ist und die ein Buch, bei dem auf so etwas nicht geachtet wird, erst gar nicht ernst nehmen. Aber wie gesagt, mir ist eigentlich der Inhalt wichtiger. Mir gibt auch der tollste Fernseher mit dem superklaren Bild nichts, wenn der Film mich nicht mitreißt, dafür sehe ich mir meine Lieblingsserien auch auf dem Laptop an.
Aber wie auch immer, beim zweiten Buch war ich ohnehin schon klüger und konnte meine Anfangsfehler vermeiden. Und man lernt ja nie aus!

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Daher bin ich mit dem Taschenbuch von »Dannory – dunkle Geheimnisse« bis jetzt sehr zufrieden. Mir fällt sicher wieder was ein, was ich besser machen könnte, aber für eine Weile erlaube ich es mir, stolz zu sein auf mein Werk.

Aber ihr könnt ja selber schauen:

„Dannory – Dunkle Geheimnisse“ als Taschenbuch

Weitere Erfahrungen mit Tolino Media

Ich habe ja schon einmal über meine Erfahrung mit Tolino Media geschrieben. Das möchte ich nun ergänzen.

Mittlerweile habe ich ja mein zweites Buch veröffentlicht; wieder über KDP und Tolino Media. Nach wie vor bin ich mit KDP sehr zufrieden. Natürlich ist man etwas eingeschränkt in seinen Möglichkeiten, wenn man sich nicht für KDP Select verpflichtet. Aber entgegen meiner früheren Überlegungen habe ich mich nun doch dagegen entschieden, die ersten drei Monate exklusiv bei KDP zu veröffentlichen, da ich doch sehr viel über Thalia & Co verkaufe.

Mit dem Support von KDP hatte ich so noch nie etwas zu tun, da alles immer reibungslos gelaufen ist. Wenn ich eine Datei hochlade, erfolgt die Prüfung immer sehr schenll und ich bekomme auch imemr eine Nachricht darüber.

Was mir bei KDP eindeutig besser gefällt, als bei Tolino Media ist, dass die Formatierungen meiner Word-Datei immer sehr schön übernommen wurden. Ich habe mich bis jetzt noch nicht damit auseinandergesetzt, wie man eine mobi-datei selber erzeugt bzw. programmiert. Ich weiß, dass einige das selber können, aber ich habe zurzeit kein Interesse daran, mich da auch noch einzuarbeiten. Da setzte ich große Hoffnungen auf meinen Sohn, der ganz begeistert ist von seinen ersten Programmieranfängen. Wenn die Begeisterung bleibt, dann werde ich ihn sicher mal auf meine Bücher ansetzten.

Aber bis dahin bleibe ich beim guten alten Word. Ich halte mich auch immer brav an die Vorgaben; sprich ich lasse alles noch einmal über den Editor gehen, versuche damit alle alten oder falschen Formatierungen zu löschen. Ich achte darauf, dass Seitenumbrüche, Absätze, Einzüge etc. alles richtig eingegeben wurden. Und mir ist natürlich bewusst, dass es beim E-Book bei der Schrift nur eingeschränkte Möglichkeiten gibt. Also sind die Stellen, die im Printbuch in verschiedenen Schriftarten dargestellt sind, weil es dabei um zwei verschiedene Gruppen geht, eben wieder nur fett bzw. kursiv.

Ich versuche also eine „saubere“ Word-Datei zu erstellen und lade die dann bei KDP hoch. Und bis jetzt wurden meine Formatierungen immer zu meiner Zufriedenheit übernommen.

Bei Tolino Media habe ich da meine Probleme. Die fügen nämlich automatisch nach jedem Absatz eine Leerzeile ein, was mir überhaupt nicht gefällt. Besonders bei Dialogen, wo ja naturgemäß viele Absätze sind, sieht das einfach furchtbar aus.

In der Anleitung von Tolino Media steht dazu, dass man das mit einem „weichen Zeilenumbruch“ vermeiden könnte. Das stimmt auch tatsächlich, denn ich habe mir die Mühe gemacht und diese weichen Zeilenumbrüche überall dort verwendet, wo ich keine Leerzeile haben wollte. Also bei fast 95% meiner Absätzen. Das war ziemlich viel Arbeit, vor allem weil man sich bei 150 Wordseiten ziemlich konzentrieren muss, dass man nichts übersieht.

Ich habe dann also das so vorbereitete Dokument bei Tolino Media hochgeladen, und in der Vorschau hat auch alles wunderbar ausgesehen. Keine unerwünschte Leerzeilen und die richtigen stellen waren fett bzw. kursiv dargestellt.

Leider war das dann beim fertigen E-Book dann nicht so. Auf dem Reader wird zwar wie gewünscht keine Leerzeilen angezeigt, aber fett und kursiv existiert auch nicht. Das ist beim zweiten Teil jetzt nicht so schlimm, da ich die Dialoge anders in die Geschichte eingebettet habe, aber schade ist es trotzdem.

Nun aber das Positive bei Tolino Media; und zwar der Support. Ich hatte nun schon ein paar Anliegen an den Support und wurde dort immer sehr freundlich behandelt. Die Mitarbeiter wirken sehr bemüht, entschuldigen sich, wenn mal was nicht klappt und machen insgesamt einen sehr bemühten Eindruck.

Was mir an Tolino Media auch gut gefällt, ist, dass man Preisaktionen sehr unkompliziert planen kann. Außerdem wird der Aktionspreis dann schön auffällig rot dargestellt, was natürlich den Blick automatisch auf das Buch lenkt.

Grundsätzlich bin ich also sehr zufrieden mit Tolino Media, und da der nette Support gerade an meiner Datei bastelt, bin ich zuversichtlich, dass das Problem mit der Darstellung des E-Books auch bald gelöst sein wird.

Ach ja, das mit der Preisaktion könnt ihr euch auch gleich bei meinem ersten Buch „Dannory – Dunkle Träume“ ansehen. Das ist nämlich noch bis Ende Oktober in Aktion;)

Alle Infos zu „Dannory – Dunkle Geheimnisse“

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Nach langem Hin und Her finden Rory und Danny endlich zusammen und trotz der mysteriösen Geschehnisse scheint es, als ob sie zusammen glücklich werden könnten. Doch dann verlässt Danny Rory scheinbar ohne Grund und verletzt sie damit nicht nur seelisch. Aber er kommt wieder zurück und hat sogar eine halbwegs annehmbare Erklärung für sein Verhalten. Da es Rory ohne Danny sehr schlecht gegangen ist und auch er offensichtlich unter der Trennung gelitten hat, scheint ihr gar nichts anderes übrig zu bleiben, als ihm noch einmal eine Chance zu geben.
Vorerst sieht es auch so aus, als ob die beiden nun endlich miteinander glücklich werden könnten. Doch es gibt immer noch so viele mysteriöse Vorkommnisse und Geheimnisse, die nicht rational erklärbar sind.
Die Last der Ungewissheit wird immer größer, und nachdem Rory ihre Geschichte fertig erzählt hat, wird ihr klar, dass es so nicht weitergehen kann.
Sie will endlich Antworten!

Zurzeit nur als E-Book in folgenden Shops erhältlich, aber das Taschenbuch ist auch schon in Arbeit:

Dannory – Dunkle Geheimnisse bei Amazon

Dannory – Dunkle Geheimnisse bei Thalia

Dannory – Dunkle Geheimnisse bei Weltbild

Wer den ersten Teil „Dannory – Dunkle Träume“ noch nicht gelesen hat, kann sich ihn noch bis Ende Oktober zum Aktionspreis holen.

Es ist nun wirklich bald soweit!

Ich mache mal eine Pause mit dem Posten der Kapitel-Ausschnitte. Denn ….. Trommelwirbel…. Tatata: Das Cover von „Dannory – Dunkle Geheimnisse“, dem zweiten Teil meiner Reihe, ist soweit fertig. Eigentlich wollte ich ja gleich loslegen mit den letzten Formatierungen und dann das Buch so schnell wie möglich veröffentlichen. Aber prompt kam eine dicke Erkältung und es ging mal ein paar Tage gar nichts. Aber ich hoffe, dass ich am Wochenende weiterkomme und vielleicht sogar schon veröffentlichen kann. Da ich das Cover erst einmal nur als PDF habe, hier mal eine kleine Vorschau:

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