Mein zweites Buch zum Angreifen!

Heute ist das erste Print-Exemplar von »Dannory – Dunkle Geheimnisse« angekommen. Es ist natürlich immer ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man sein Buch dann in den Händen hält, nachdem man so viel Mühe reingesteckt hat. Es dann halten, durchblättern und sozusagen fühlen zu können, ist noch einmal etwas ganz anderes, als es als E-Book zu sehen.

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Das Gefühl, wenn man sein allererstes Buch dann sozusagen in der Realität sieht, ist wahrscheinlich nicht zu toppen. Aber über das zweite habe ich mich fast genau so gefreut, da ich mit dem gleich von Anfang an zufrieden war.
Ich habe beim ersten einfach noch so viele Fehler gemacht, was das Gesamtbild betrifft. Ich wusste es damals noch nicht besser und musste ziemlich herumtüfteln, bis ich herausgefunden habe, was mich eigentlich gestört hat..
Ich war  während der ganzen Vorbereitungen für die Veröffentlichung eigentlich immer viel zu sehr auf das E-Book fixiert und da ist man ja etwas eingeschränkt, was Schriftarten oder Absatzeinzüge betrifft. Ja, ich weiß, jemand der sich auskennt, kann auch aus einem E-Book mehr rausholen. Aber das hatten wir schon; ich kann es nicht und habe auch keine Zeit, mich damit auseinanderzusetzen.
Ich habe mich also bei meinem ersten Buch auf die Vorgaben für ein E-Book konzentriert und in meiner grenzenlosen Unbedarftheit diese Datei dann auch für mein Print-Buch hergenommen ohne mir noch weiter Gedanken darüber zu machen.
Als ich das gedruckte Buch dann zum ersten Mal durchgeblättert habe, hat zwar manches etwas seltsam ausgesehen, aber ich kam nicht drauf, warum. Bis ich mir dann mal ein anderes Buch genommen habe, um zu vergleichen.
Dabei bin ich mir auch überhaupt nicht blöd vorgekommen, denn woher sollte ich auch wissen, wie ein normales Buch aussieht, da ich ja so etwas Exotisches  kaum je in der Hand hatte;)
Die Seitenränder haben nicht gepasst, das wusste ich auch vorher schon. Gut, das war auch leicht zu ändern. Aber dann fiel mir auf, dass nach jedem Absatz eine Leerzeile war und von einem Erstzeileneinzug weit und breit nichts zu sehen war. Spätestens da wurde mir auch klar, warum mein Buch so anders aussah. Und ja, ich habe mich gefragt, warum zum Teufel ich mir vorher noch nie eines meiner über hundert Bücher etwas genauer angesehen hatte.
Ich entschuldige meine Ahnungslosigkeit damit, dass es erstens mein erster Versuch war und ich zweitens damals den Kopf mit so vielen verschiedenen Details meiner ersten Buchveröffentlichung voll hatte. Ich war damals einfach zu ungeduldig und wollte zu viel auf einmal.
Aber gut, geschehen ist geschehen und lässt sich nicht mehr ändern. Aber man kann ja daraus lernen. Was ich auch getan habe. Ich habe also die Formatierung überarbeitet. Dabei ist mir dann die Idee gekommen, die Dialoge, die ja von zwei verschiedenen Gruppen gesprochen werden, nicht einfach nur fett und kursiv, sondern in verschiedenen Schriftarten darzustellen.

20151016_160414Denn bei einem Printbuch hat man diesbezüglich ja viele Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel auch bei einem Dialog, die Einzüge so gestalten, dass gleich klar wird, dass da nur zwei verschiedene Gesprächspartner miteinander reden. Das Ergebnis war dann viel besser und ich war damit sehr zufrieden.
Klar, ein professioneller Buchsetzer würde es wahrscheinlich stümperhaft und grauenvoll finden, aber hey, der hat das ja auch als Beruf gelernt und verdient sein Geld damit. Und außerdem gebe ich zu, dass ich selber noch nie sonderlich auf die optischen Details eines Buches geachtet habe (ach nee, wirklich;). Mir war der Inhalt meistens wichtiger und die optischen Details sind mir nur aufgefallen, wenn mal wo ein grober Fehler war. Aber ob jetzt der erste Satz eines Absatzes am Ende der Seite (auch Schusterjunge genannt) oder der letzte Satz am Beginn einer Seiten (Hurenkind) steht, ist mir noch nie aufgefallen.
Ich weiß, dass es Leute gibt, denen so etwas extrem wichtig ist und die ein Buch, bei dem auf so etwas nicht geachtet wird, erst gar nicht ernst nehmen. Aber wie gesagt, mir ist eigentlich der Inhalt wichtiger. Mir gibt auch der tollste Fernseher mit dem superklaren Bild nichts, wenn der Film mich nicht mitreißt, dafür sehe ich mir meine Lieblingsserien auch auf dem Laptop an.
Aber wie auch immer, beim zweiten Buch war ich ohnehin schon klüger und konnte meine Anfangsfehler vermeiden. Und man lernt ja nie aus!

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Daher bin ich mit dem Taschenbuch von »Dannory – dunkle Geheimnisse« bis jetzt sehr zufrieden. Mir fällt sicher wieder was ein, was ich besser machen könnte, aber für eine Weile erlaube ich es mir, stolz zu sein auf mein Werk.

Aber ihr könnt ja selber schauen:

„Dannory – Dunkle Geheimnisse“ als Taschenbuch

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