November-Blues

Ich bringe im Moment gar nichts auf die Reihe. Eigentlich hätte ich die Geschichte von Sofia schon in meinem Kopf, aber ich komme einfach nicht zum Schreiben.
Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, ist es schon dunkel. Dann koche ich was, seh mir die Hausübung der Kinder an und dann ist der Tag auch schon vorbei. Gefühlt zumindest. Schon um 7 würde ich mich am liebsten mit einem Buch oder einer guten Serie auf die Couch legen und von dort gleich ins Bett gehen.
Ich habe keine Lust mit Leuten zu reden. Ich kann mich nicht dazu aufraffen, meine Freunde anzurufen, geschweige denn, sie zu treffen. Auch meine Familie (besonders die Kinder) würde ich am liebsten mal für ein paar Tage einfach wegbeamen.
Aber ich kenne solche Phasen schon und weiß, dass sie wieder vorbeigehen. Und ich weiß, dass mein Körper und meine Seele solche Phasen brauchen.
Also schalte ich eben einen Gang zurück und mache mir selber keinen Stress. Ich weiß genau, dass die Motivation wieder zurückkommt, wenn ich das mit dem Faulsein fast schon ein wenig übertreibe. Irgendwann kommt immer der Punkt, an dem ich mich wieder voller Energie in eine Aufgabe stürze. Sei es das große Kekse-Backen, der Alles-wird-aus-den-Kästen-geräumt-Wohnungsputz oder eben mein neues Buch.
Dann bin ich voller Pläne, Ideen und Vorschläge.
Solange bis ich wieder mal Pause brauche.
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