Blaubeertage

Achtung: Es könnte ein Spoiler vorkommen. (Man weiß ja oft nicht, was schon als Spoiler gilt, also warne ich lieber.)

Das ist das erste Mal, dass ich hier eine Bewertung über ein Buch schreibe. Und da ich mich nicht als „richtige Buch-Bloggerin“ sehe, werde ich wirklich nur meine Eindrücke beschreiben und nicht erst lang und breit über Cover, Format, Seitenanzahl, etc. schreiben.

Ich fand das Buch so toll, dass ich das einfach mit euch teilen möchte. Ach ja, vielleicht sollte ich mal erwähnen, welches Buch ich überhaupt meine. Es ist, wie der Titel des Blogs schon sagt, „Blaubeertage“ von Kasie West.

Es geht um die 17-jährige Caymen, die zufällig den, im Gegensatz zu ihr, sehr reichen Xander kennenlernt und sich in ihn verliebt. Das ist im Grunde auch schon die Geschichte und von daher ist sie ja erst einmal nicht so besonders.

Aber was sie für mich besonders macht, ist der absolut trockene Humor von Cayemen, ihre sarkastische Art und die witzigen Dialoge. Die ganze Geschichte ist mir während des Lesens immer ein wenig bekannt vorgekommen und auch Caymen hat mich an jemanden erinnert.

Erst nachdem ich das Buch beendet hatte, ist mir aufgefallen, dass es einige Parallelen zu den „Gilmore Gilrs“ gibt. Und ich liebe Lorelei und Rory einfach!

ACHTUNG HIER KOMMT WOMÖGLICH EIN SPOILER!

Genau wie Lorelei ist Susan, Caymens Mutter, ungeplant schwanger geworden und hat den Kontakt zu ihren sehr reichen Eltern abgebrochen. Ohne fremde Hilfe hat sie ihre Tochter mit nur wenig Geld aufgezogen hat sich trotz Geldproblemen geweigert, ihre Eltern um Hilfe zu bitten.

Caymen weiß gar nicht, dass ihre Mutter reich aufgewachsen ist und fühlt sich dem reichen Xander unterlegen und denkt erst, dass sie keine Chance hat, weil sie einfach nicht in seiner Liga spielt. Als sie bei einer Veranstaltung, zu der sie Xander begleitet, ihre sehr reichen und bekannten Großeltern kennenlernt, denkt sie allerdings, dass Xander davon gewusst hat und deswegen auch niemand aus Xanders Familie ein Problem mit ihrer Herkunft hat. Auch das erinnert mich an Rory und Logan, auch wenn die Umstände dort anders waren.

Im Grunde ist die Geschichte wie eine freundlichere und optimistischere Version von den „Gilmore Girls“, da am Schluss alles in Ordnung kommt und sich alle wieder versöhnen, was ja bei den Königinnen-des-schnell-Sprechens aus Stars Hollow ja nicht immer der Fall ist.

Kein Wunder also, dass mir die Geschichte richtig gut gefallen hat und dass ich mich ein wenig in den Humor und die Schlagfertigkeit von Caymen verliebt habe.

Was mich an solchen Büchern aber unheimlich stört, ist das ich mich wie ein absoluter Dilettant fühle, wenn sich sie lese. Ich möchte auch so spritzige Dialoge schreiben  und meine Protagonisten einen so unverwechselbaren Humor verpassen können. Dieses Buch kommt auf alle Fälle auf die Liste meiner Inspirationsquellen!

 

 

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