Schreiblaune

Vorletzte Woche hatte ich Urlaub und nun über Pfingsten auch ein verlängertes Wochenende. Da das Wetter ja nicht so besonders war und ich Wichtiges schon im Urlaub erledigt hatte, konnte ich wieder einmal richtig faul sein.

Ich habe also viel gelesen, ein paar Serien geschaut und dann seit langem wieder mal in mein erstes Buch reingeschnuppert. Ich habe einige Änderungen bei der Formatierung vorgenommen und war beim Durchblätttern richtig überrascht, wie gut mir meine eigene Geschichte gefällt. Für manche klingt das jetzt vielleicht blöd. Ich habe es ja selber geschrieben, da sollte es mir ja auch gefallen. Aber tatsächlich habe ich mich in der letzten Phase vor der Veröffentlichung nur mit dem Finden und Korrigieren von Fehlern und Schwächen beschäftigt. Ich habe das, was ich geschrieben habe kritisch hinterfragt und mit anderen Geschichten verglichen. Und als ich dann endlich fertig war und ich mein Buch dann veröffentlicht habe, konnte ich es für eine Weile nicht mehr sehen und hatte auch nur mehr all die vermeintlichen Schwächen im Kopf.

Ich war sogar immer etwas verwundert, wenn ich von Lesern ganz begeistertes Feedback bekommen habe. Aber nun ist etwas Zeit vergangen und zum ersten Mal habe ich meine eigene Geschichte einfach mal nur gelesen. Ohne es zu verbessern, verändern oder zu hinterfragen. Und war eben überrascht, dass es ja wirklich gut ist. Und dass es eben nicht nur aus Schwächen und Fehlern besteht.

Außerdem bin ich prompt wieder auf den Geschmack gekommen und hätte am liebsten gleich wieder mit dem Schreiben begonnen. Aber nächste Woche hat mich die Arbeit wieder, die Kinder brauchen Hilfe für die Schule und die Termine häufen sich.

Aber irgendwann wird es wieder ruhiger in meinem Leben und dann kommen noch viele weitere Bücher, da bin ich mir ganz sicher!

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